Welcome

Hey, Willkommen auf meinem Blog (:


Navi

Startseite Gästebuch Kontakt Archiv Abonnieren

About...

...This Blog


Tierausbeutung

Ich glaube,
dass geistiger Fortschritt
an einem gewissen Punkt von uns verlangt,
dass wir aufhören, unsere Mitlebewesen
zur Befriedigung unserer körperlichen Verlangen
zu töten. - Mahatma Gandhi
Teil 2

Zwingt die Natur den Menschen etwa dazu, das lose Fleisch vom getöteten Tier zu kochen und zu braten um es genießbarer zu machen?
Ist es ökologisch, die Muttermilch von weiblichen Rindern zu nehmen, um daraus Milchschnitten oder Brotaufstrich zu machen?
Haben wir keine andere Wahl, als die zur Fortpflanzung gelegten Vogeleier in unseren Kuchenteig einzurühren?
"Wir brauchen die tierischen Proteine doch für unser Gehirn",
wird so oder ähnlich häufig in Kommentaren vorgebracht, ohne dass dabei 2 Stufen weiter gedacht wird.

Die persönliche Meinung beugt sich oftmals den prägnanten Einflüssen einer gesellschaftlichen Norm und den darin gefestigten Gewohnheiten. Die verantwortungsbewusste Veränderung solch stumpfer Gewohnheiten ist die nötige Vorstufe für einen Fortschritt.
Um eine Gesellschaft z.B. von der Sklavenhaltung abzulösen, muss sich die Gemeinschaft von der Vorstellung, von der Gewohnheit, von der kollektiven Meinung und somit von der Norm entfernen.

Sprechen wir anderen Lebewesen mit explizit gleichen oder ähnlichen Merkmalen die nötigen Rechte zu. Tiere sind per se keine uns zur Verfügung stehende Quelle, über die die nunmehr 6,4 Milliarden Menschen auf diesem Planeten nach Lust und Laune verfügen können.

Die komplexen Voraussetzungen sowie die Bedürfnisse von empfindungsfähigen Lebewesen veranlassen uns zu einer Verantwortung, die wir im Umgang mit ihnen zu tragen haben.

Das nichtmenschliche Tier ist objektiv gesehen nicht weniger wertvoll als der Mensch.

Der Mensch genießt innerhalb seines Verständnisses maximal eine höhere Priorität, objektiv gesehen jedoch nicht einen automatisch höheren Wert.

Biologisch gesehen sind wir Menschen ebenso Tiere wie beispielsweise Schweine, Affen oder Pinguine. Uns verbindet eine gemeinsame Genetik, ein gleicher Ursprung und ähnliche Fähigkeiten des Empfindens.
Dass der Mensch dabei eine besondere und rational hochentwickelte Rolle einnimmt, ist keine rechtmäßige Voraussetzung, um nichtmenschliche Tiere für sich auszubeuten, an ihnen giftige, ätzende oder schädigende Substanzen zu testen oder sie für andere Zwecke einschränkend zu gebrauchen. Das Tier ist im Menschen, denn der Mensch ist ein Tier. Jede Misshandlung und jeder schändlich begangene Mord am Tier, ist ein Verbrechen an uns selbst.

www.soylent-network.com
8.12.10 20:26
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen
Gratis bloggen bei
myblog.de