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Tierausbeutung

Ich glaube,
dass geistiger Fortschritt
an einem gewissen Punkt von uns verlangt,
dass wir aufhören, unsere Mitlebewesen
zur Befriedigung unserer körperlichen Verlangen
zu töten. - Mahatma Gandhi
tierische aufregung...

... im wahrsten sinne des wortes :D

heute morgen beim praktikum rief mich meine kollegin in sie abstellkammer
sie: guck mal, das arme vögelchen. ist wohl heute nacht gegen die scheibe geflogen und ist tot.
ich hatte es mir genauer angesehen. am fenster war eine handgroße flächer mit verschmiertem blut und draußen vor der scheibe lag der vogel.
ich dachte eigentlich auch er sei tot, aber dann bewegte er seinen flügel und sein brustkorb hob und senkte sich.
sie meinte jedoch die ganze zeit, das wären "die letzten zuckungen".
-.- echt mal, wie lange sollen die letzten zuckungen gehen? 2-3 stunden?
der renovierer, der heute in einem zimmer an der arbeit war, stupste ihn mit einem langen besenstiel an. aber es tat sich nichts.
das fenster war zu hoch und man musste auf die waschmaschine klettern. es ließ sich außerdem nicht öffnen.
ich hab wahrscheinlich über eine halbe stunde dort gestanden und versucht den vogel dort zwischen fenster und wand herauszubekommen..
ich musste einfach. ich hätte ihn dort nicht sterben lassen können.
selbst, wenn ich gesehen hätte, dass er zu schwer verletzt gewesen wäre und ich ihn dort aus dem spalt bekommen hätte.. dann hätte ich ihn, so leid es mir getan hätte, über die kante gestoßen, damit er unten auf dem boden aufprallt und von seinem leiden erlöst ist.
ich würde mich da überwinden, egal was ich tun müsste, nur damit ein lebewesen keine schmerzen aushalten muss. das ist zu schlimm für mich...
ich wollte schon fast aufgeben.
aber da kam mir noch die letzte idee, dass ich versuche das fenster ganz zu öffnen. und es klappte. ich fasste seine schwanzfedern und hob ihn rein ins zimmer.
so, da hatte ich nun den halb toten vogel in der hand. was jetzt?
ich hab angefangen zu zittern und wurde ganz nervös. immerhin war ich ja auf der "arbeit" und kann da ja nicht einfach weg.
hab fast angefangen zu weinen, weil mir der vogel so sehr leid tat. er hatte überall aufgeschürfte, blutige wunden.
ich bin dann zur chefin und hab es ihr erzählt. hab sie gefragt, ob ich vielleicht zum tierarzt fahren dürfte, ich würde dafür auch länger bleiben.
sie: komm. ich fahr dich schnell. kannst du dann von jemandem dort wieder abgeholt werden?
ja, sicher. irgendwie schaff ich das schon, dachte ich mir. also losgefahren, im caprio.
wir haben ewig die praxis gesucht.
dort endlich angekommen, wurde ich gleich weitergeleitet und der vogel bzw es war eine taube wurde untersucht. die flügel sind nicht gebrochen und es gibt nur äußere verletzungen. sie ist abgemargert und hat etwas gegen die schmerzen bekommen.
ich hätte das ganze auch bezahlt, egal wie teuer, aber die ärztig sagte, dass ich vorbei gekommen bin und so viel gutes getan hatte, das wäre schon genug gewesen.
ich versuche die arme taube jetzt wieder aufzupeppeln. bisher hat sie noch nichts gefuttert, aber sie hat richtig richtig viel getrunken.
die meiste zeit schläft sie.
ich hoffe, sie kommt durch. es wäre so schön, wenn ich sie irgendwann wegfliegen sehen könnte

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11.07.11

die taube ist weggeflogen (:
erst auf unser dach, dann zum nachbarn und dann war sie weg. das hat mich richtig gefreut. ein ei hat sie da gelassen, war wohl auch kein küken drin.



leben retten ist schön
7.7.11 22:01
 


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